Natalie Wangler knackt Streckenrekord in Glasgow
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Während Natalie Wangler in Glasgow für eine Streckenrekordzeit sorgte, stellte Jonas Müller in Linlithgow seine 5-Kilometer-Bestzeit ein.

Im Osten Glasgows weniger hundert Meter vom Celtic Park, der Fußball-Heimstätte von Celtic Glasgow, entfernt, fand am zum 53. Mal der Cuningar Loop Parkrun statt. Zum zweiten Mal nahmen auch Natalie Wangler und Jonas Müller teil. Bei ihrem ersten Start hatte im August vergangenen Jahres besonders überzeugt und war die bis heute drittschnellste aller jemals beim Cuningar Loop Parkrun gelaufenen Zeiten gelaufen. Rund acht Monate später war es nun Natalie, die sich in der ewigen Bestenliste der Frauen, wo sie bisher auf Rang fünf stand, nach vorne schieben konnte.
Mit fast 300 Teilnehmenden war das Event sehr gut besucht, sodass es auf der 2,3 Kilometer langen Runde, die gut zweimal zu absolvieren war, gerade beim Überrunden auf der zweiten Rennhälfte teilweise etwas eng wurde, schließlich führt die Strecke mehrheitlich über recht schmale ungeteerte Parkwege. Während Jonas in Führung liegend nach einem schnellen ersten Kilometer nach 1,2 Kilometern plötzlich von einem den Weg komplett blockierenden großen Hund gestoppt wurde und so nicht nur Zeit, sondern auch den Vorsprung auf seine ersten Verfolger verlor, hatte Natalie weitestgehend mehr Glück.
Noch vor Kilometer zwei setzte sich Jonas erneut ab und baute den Vorsprung bis ins Ziel auf 34 Sekunden aus. Für ihn stoppte die Uhr dieses Mal nach 16:38 Minuten. Natalie stürmte hinter den ersten drei Männern derweil einem neuen Streckenrekord entgegen. Dieser stand bei 18:15 Minuten. Mit ihrer Siegzeit von 18:00 Minuten konnte sie sehr zufrieden sein. Zudem freute sich Natalie drei Tage nach ihrem 30. Geburtstag über den gelungenen Angriff auf die Rekordzeit.
Jonas Müller kratzt am nächsten Rekord
Nur ein paar Tage später und gleichzeitig eine Woche vor dem großen Marathon-Showdown in der britischen Mega-Metropole nahmen Jonas und Natalie das für seine rasante Strecke bekannte 5-Kilometer-Rennen Flat ‘n Fast in der schottischen 16.000-Einwohner-Stadt Linlithgow als letztes Vorbereitungsrennen. Aufgeteilt auf einige Rennen gingen fast 1.000 Läufer an den Start. Für Jonas Rennen waren rund 90 Athleten gemeldet. Zu absolvieren waren fünf Runden von je einem knappen Kilometer Länge sowie eine zusätzliche Gerade. Quasi das gesamte Rennen lief er „Schulter an Schulter“ mit seiner bestehenden Bestzeit von 15:39 Minuten. Als er nach der Ziellinie den Blick auf die Uhr war, leuchtete wie eineinhalb Jahre zuvor eine Zeit von 15:39 Minuten auf. Platz 29 – Bestzeit nicht unterboten, aber eingestellt! Während er sich beim Berliner Halbmarathon um 46 Sekunden auf 1:10:11 Stunden verbessern konnte, beim Facsa 10K Castelló nach 32:23 Minuten sieben Sekunden auf seine 10-Kilometer-Bestzeit fehlten, schrieb er so ein weiteres Kapitel seiner Jagd-nach-Bestzeiten-Story und setzte gleichzeitig mehr als ein Ausrufezeichen auf dem Weg zum ganz großen Frühjahrs-Highlight, dem London Marathon.
Direkt im Anschluss folgte das Elite-Rennen der Frauen, in dem Natalie zu finden war. Während sie sich auf den turbulenten ersten beiden Runden, auf denen manch eine Läuferin sich etwas zu stark auf den Ellenbogen-Einsatz konzentrierte, etwas unwohl fühlte und so nicht wie gehofft ins Rennen fand, drehte sie mit zunehmender Renndistanz auf. So schob sie sich im wieder einmal herausragend besetzten Teilnehmerfeld immer weiter nach vorn und finishte so nach 17:53 Minuten auf Platz 26.



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