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Dritter Start und dritter Sieg für Annika Brucker in Biberach

  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Wie schon 2022 und 2025 führt auch 2026 beim Biberacher Straßenlauf über die zehn Kilometer kein Weg an Annika Brucker vorbei. Merhawi Micael gewinnt über die halbe Distanz.



Sechs Roadrunners mischten sich bei der 54. Austragung des traditionellen Biberacher Straßenlaufs unter die Teilnehmer. Bei frühsommerlichen Bedingungen wurde das Sextett um 17 Uhr auf die flache, schnelle 5-Kilometer-Runde geschickt. Annika Brucker und Simon Christ nahmen die zehn, Merhawi Micael, Michael Schlecht, Jan Discher und Bärbel Brucker die fünf Kilometer in Angriff.


Rund 250 Läufer reihten sich am späten Nachmittag vor der Biberacher Turn- und Festhalle zum Startschuss auf. Einige Meter versetzt voneinander unterteilten sich die Läufer zu etwa gleichen Teilen auf die beiden Distanzen von fünf und zehn Kilometern, um die exakt vermessene Strecke in Angriff zu nehmen. Mit etwas Vorsprung wurden die 10-Kilometer-Läufer ins Rennen geschickt – mit dabei Vorjahressiegerin Annika. Nur zwei Wochen nach ihrer Top-10-Platzierung beim Freiburg Marathon nahm sie das Rennen als erste Standortbestimmung für die zahlreich anstehenden Volksläufe in den nächsten Wochen und Monaten. Zwar noch nicht wieder in Bestform, machte sie schnell deutlich, dass der Sieg einmal mehr nur über sie gehen sollte. In 40:54 Minuten konnte sich Annika bei ihrem dritten Start in Biberach nach 2022 und 2025 zum dritten Mal den Sieg sichern. Ähnlich ging auch Simon das Rennen an, nachdem er zwei Wochen zuvor in Freiburg bis auf eine Sekunde an seine Marathon-Bestzeit herangelaufen war. Für ihn stoppte die Uhr nach 42:42 Minuten.


Über die fünf Kilometer knüpfte Merhawi an vergangenes Jahr an. Damals noch Zweitplatzierter, sollte er dieses Mal als Erster durchs Ziel laufen. Nach 17:36 Minuten durfte er sich über seinen ersten Sieg in Biberach freuen. Ebenfalls Grund zur Freude hatte Michael. Wie auch Merhawi hatte er noch seinen Bestzeit-Marathon aus Freiburg in den Beinen, bei dem er in 2:55:36 Stunden erstmals die 3-Stunden-Barriere knacken konnte. In Vorbereitung hierauf war er auch schon über die halbe Marathondistanz deutliche Bestzeit gelaufen. Nun sollte er zwischen März und April über die dritte Distanz seine Bestzeit verbessern. In 18:25 Minuten lief er auf den vierten Gesamtplatz und unterbot damit seine Bestmarke um 21 Sekunden.


Etwas gemütlicher ließ es Jan angehen. Für seinen Arbeitgeber und Night-Run-Namensgeber, die Spitzmüller AG, gestartet, ging er mit seiner Tochter im Babyjogger ins Rennen. Nach 22:44 Minuten überquerte er als 22. die Ziellinie. Fast im vorderen Drittel der 38 Frauen platzierte sich Bärbel, die als 13. ins Ziel lief. Als Schnellste der Altersklasse W60 stoppte für sie die Uhr nach 29:54 Minuten.

 
 
 

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