Wiener Hitze erschwert Hubert Müllers 27. Marathon
- vor 12 Stunden
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Beim Vienna City Marathon 2026 stiegen die Temperaturen rasch, sodass das Rennen für viele der 49.000 Starter zur besonderen Herausforderung wurde. Hubert Müller meisterte diese durch Kampfgeist und Erfahrung zugleich.

Im April 2024 lief Hubert Müller beim Vienna City Marathon seinen 25. Marathon. Damals kam er nach 4:18:50 Stunden auf der Ringstraße zwischen dem Burgtheater und dem Wiener Rathaus ins Ziel. 2025 ließ er den Tirana Marathon folgen. Für das Frühjahr 2026 hatte der Marathon-Routinier schon länger eine Rückkehr in die österreichische Hauptstadt angestrebt, um dort zum zweiten Mal über die vollen 42,195 Kilometer zu starten.
So stand er am Marathon-Sonntag kurz vor 9:00 Uhr nahe der UNO City auf der Reichsbrücke. Pünktlich fiel bei Temperaturen von am Start bereits rund 15 Grad Celsius der Startschuss für den größten Vienna City Marathon aller Zeiten. Die bisherige Rekordmarke wurde mit in diesem Jahr rund 49.000 registrierten Teilnehmer gleich um 3.000 Starter getoppt. Für die volle Marathondistanz hatten sich ein knappes Drittel der Läufer, darunter auch Hubert, entschieden.
Trotz rasch steigender Temperaturen lief der Schwaibacher die ersten 21,1 Kilometer in 2:03:11 Stunden und somit nur vier Minuten langsamer als zwei Jahre zuvor. Auf der zweiten Rennhälfte entwickelte sich das Rennen dann aber immer mehr zur Hitzeschlacht, was auch Hubert zusätzlich forderte. Das Tempo auf dem bisherigen Niveau zu halten war bei Weitem nicht mehr möglich, dennoch überwog der Kampfgeist. In Kombination mit seiner großen Erfahrung sorgte dieser am Ende dafür, dass er erschöpft, aber glücklich ein zweites Mal vor tausenden Zuschauern im Herzen Wiens finishen konnte. Die Uhr blieb nach 4:41:25 Stunden stehen, womit er sich bei seinem 27. Marathon trotz deutlich mehr Teilnehmern als zwei Jahre zuvor in derselben Altersklasse besser als 2024 platzieren konnte.



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