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Roadrunners-Duo glänzt unter der Marathon-Sonne Madrids

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Unter 47.000 Teilnehmern wussten sich Michael Schrempp und Björn Rauh in Madrid stark zu platzieren. Strecke und Wetter forderten die zahlreichen Läufer stark.



Einmal jährlich verwandelt sich die spanische Hauptstadt in eine riesige Bühne für zehntausende Läufer aus aller Welt. Der Madrid Marathon, der Teil der renommierten „Rock 'n' Roll Running Series“ ist, gilt aufgrund seines anspruchsvollen Streckenprofils und der einzigartigen Atmosphäre als eines der reizvollsten Marathon-Rennen Südeuropas. Aus diesem Grund zog es auch Michael Schrempp und Björn Rauh nach Madrid, wo sie gemeinsam mit 47.000 weiteren Laufbegeisterten für einen neuen Teilnehmerrekord sorgten.


Die Strecke führte die Teilnehmer vorbei an den imposanten Wahrzeichen der Stadt – vom Estadio Santiago Bernabéu über den Königspalast bis hin zum Zielbereich am prachtvollen Paseo del Prado. Begleitet von über 30 Live-Bands entlang der Route und dem frenetischen Jubel der Madrilenen, bot das Rennen eine Kulisse, die zu Höchstleistungen anspornte.


Michael Schrempp stürmt auf Rang 21


Trotz der etwas zu warmen, frühlingshaften Temperaturen und der typischen „Wellen“ der Madrider Topografie, die besonders auf den letzten Kilometern viel Kraft kosteten, stellten sich Michael und Björn der vollen Marathon-Herausforderung. Während die afrikanischen Elite-Läufer an der Spitze des Feldes um den Sieg liefen, ging es für die beiden Roadrunners um schnelle Zeiten und erstklassige Platzierungen. Nach intensiven Vorbereitungsmonaten gingen beide mit Bestzeit-Rückwind ins Rennen, schließlich lief Michael in Freiburg Halbmarathon-Bestzeit und Björn an selber Stelle 5-Kilometer-Bestzeit. In Madrid lief Michael die erste Hälfte in 1:18:19 Stunden, Björn folgte in 1:21:49 Stunden.

Auch auf den zweiten 21,1 Kilometer gab das Duo alles und verlor nur wenig Zeit.


Besonders die welligen Passagen im Casa de Campo Park und der lange Anstieg zum Rennende kostete allerdings noch ein wenig Zeit. In 2:37:41 Stunden kam Michael am Ende mit seiner bislang zweitschnellsten Marathonzeit als hervorragender 21. Läufer ins Ziel. Etwa acht Minuten später folgte nach 2:45:46 Stunden Björn auf dem ebenfalls erstklassigen 52. Gesamtplatz. Seine persönliche Bestzeit verpasste er bei seinem achten Marathon nur um 44 Sekunden. Auch wenn lieber in Madrid eine Marathon-Bestzeit gelaufen wäre als acht Tage zuvor über fünf Kilometer beim Freiburger Dietenbach Parkrun, wo er bei seiner Parkrun-Premiere auch auf Anhieb in 17:17 Minuten gewann, kann er zufrieden auf die gezeigten Leistungen blicken.

 
 
 

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