Natalie Wangler bei ältestem 10er Schottlands Zweite
- Roadrunners Südbaden
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Beim Nigel Barge 10K lief Natalie Wangler in Glasgow auf das Gesamtpodest. Jonas Müller gelang Kurioses.

Erstmals 1943 veranstaltet, ist der von den Maryhill Harriers organisierte Nigel Barge 10K ein wahres Traditionsrennen und gleichzeitig der älteste 10-Kilometer-Lauf Schottlands. Nach 2023 und 2025 gingen Natalie Wangler und Jonas Müller zum dritten Mal beim stets im Januar veranstalteten Event an den Start. Natalie wurde beim stets sehr stark besetzten Lauf bislang auf den Plätzen vier und fünf, Jonas zweimal auf Rang 13.
Wieder einmal war es auch beim Nigel Barge 10K 2026 winterlich kalt. Bei Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt gingen um 12 Uhr mittags 400 Laufbegeisterte, die sich schon eine ganze Weile zuvor einen der beliebten Startplätze gesichert hatten, auf die Strecke. Auf der abwechslungsreichen, aber nicht einfach zu laufenden 5-Kilometer-Runde waren unter anderem mehrere Anstiege zu meistern. Insgesamt kamen auf zehn Kilometern so gut 100 Höhenmeter zusammen.
Mit starker zweiter Hälfte auf Rang zwei
Zur Hälfte des Rennens lag Natalie 38 Sekunden hinter der führenden Favoritin Mia Padmanabhan. 13 Sekunden hinter Natalie machte Alicia Paton Druck, fiel aber später auf Rang vier zurück. Mit der schnellsten zweiten Hälfte aller Läuferinnen überzeugte Natalie auch von Kilometer sechs bis zehn und ließ so keine Zweifel daran aufkommen, dass sie beim dritten Anlauf erstmals auf dem Podest landen würde. Am Ende wurde sie in starken 36:57 Minuten Zweite. Auf die Plätze eins und drei war die Lücke schließlich je etwa eine halbe Minute groß.
2:28-Stunden-Marathonläufer Jonas gab derweil sein Bestes, um ein ähnliches Ergebnis wie im vergangenen Jahr zu erreichen, als er in 33:26 Minuten 13. Mann wurde. In einem engen Rennen ging er gemeinsam mit fünf Mitstreitern auf den letzten Kilometer, der etwas bergab führte. In 33:34 Minuten war er schließlich nur minimal langsamer als 2025. Kurioserweise finishte er auch bei seinem dritten Start auf dem 13. Platz. Wie eng es im Kampf um die Plätze zuging, zeigt die Ergebnisliste. Der Südafrikaner Oscar Coetzee wurde ebenfalls in 33:34 Minuten Zwölfter. Scott Kelly kam hingegen in 33:35 Minuten auf Platz 14. Es gewann Robbie Simpson, der Großbritannien 2016 in Rio de Janeiro über olympischen Marathon vertreten durfte.






Kommentare