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Florian Walz läuft in Rom seine zweitschnellste Marathonzeit

  • vor 13 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die ersten 30 Kilometer lief Florian Walz in Rom auf Top-Niveau, dann tat er sich etwas schwer. Am Ende kam er dennoch mit einer schnellen Zeit ins Ziel.



In guter Form hatte sich Florian Walz auf dem Weg zu seinem achten Marathon präsentiert. An der spanischen Mittelmeerküste lief der Ortenberger exakt vier Wochen vor seinem ersten Marathonstart auf italienischem Boden beim 10K Castelló in 33:57 Minuten bis auf 20 Sekunden an seine 10-Kilometer-Bestzeit heran. In den verbleibenden Wochen folgten die letzten intensiven Trainingswochen, die Florian in eine sehr gute Marathonform brachten.


Gut vorbereitet stand er so Ende März erstmals an der Startlinie des Rom Marathons. Seit seinem ersten Marathon, den er 2017 in Berlin lief, konnte Florian in Deutschland, Österreich, Spanien und zuletzt im vergangenen Oktober in Albanien seine Fähigkeiten über die vollen 42,195 Kilometer unter Beweis stellen. Mit einem herausragenden Rennen lief er so beim Tirana Marathon 2025 lange im Gleichschritt mit Teamkollege Björn Rauh. Gemeinsam pushten sie Kilometer für Kilometer und überholten Läufer um Läufer. Auch wenn sich auf den letzten Kilometern die Wege trennten, durften sich am Ende beide über eine neue persönliche Bestzeit und herausragende Platzierungen freuen.


Nach Platz fünf in Tirana und einer deutlichen Bestzeitverbesserung auf 2:43:48 Stunden wollte Florian in Rom an diese Sahne-Leistung anknüpfen. Folglich ging er das bereits zu früher Stunde gestartete Rennen mutig und offensiv an. Schon nach 37:19 Minuten erreichte er so die 10-Kilometer-Marke, nach 1:18:35 Stunden folgte der Halbmarathon. Auch nach 30 Kilometern lag er auf der Strecke, die vorbei an zahlreichen römischen Sehenswürdigkeiten führte und den Lauf so ein wenig etwas von einer sportlichen Sightseeing-Tour hatte, noch sehr gut im Rennen. Das finale Rennviertel verlief dann jedoch leider nicht mehr wie gewünscht, sodass er spürbar Zeit verlor. Nichtsdestotrotz finishte er nach erstklassigen 2:48:23 Stunden im weltbekannten Circus Maximus, womit er seine zweitschnellste Marathonzeit ins Ziel bringen konnte. Gerade die ersten 30 Kilometer zeigten aber, dass eine weitere Bestzeitverbesserung zukünftig realistisch sein könnte.

 
 
 

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