Patrick Brucker kämpft sich in Palma nach vorn
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Unter rund 3.000 Läufern landete Patrick Brucker auf den Straßen Palma de Mallorcas in 1:18:32 Stunden auf Platz 26.

Der Mitja Marató Ciutat de Palma ging am vorletzten März-Wochenende in seine 33. Auflage. In wunderschöner Kulisse am Parc de la Mar, mit der bekannten Kathedrale im Hintergrund, fiel für über 7.000 Läufer der Startschuss. Zuerst wurden die Läufer über die klassischen zehn Kilometer ins Rennen geschickt, ehe eine Stunde später um Punkt zehn Uhr für Patrick Brucker und rund 3.000 weitere Läufer der Startschuss für die 21,0975 Kilometer fiel. Zwischen Kongresszentrum und Hafen führte die Strecke über zwei Runden – das Meer zur einen, die Stadt zur anderen Seite.
Nach knapp eineinhalb Wochen im Inselnorden, wo Patrick das frühlingshafte Wetter und die herrlichen Bedingungen zum Trainieren nutzte, wollte er zum Ausklang seiner Reise den Mitja Marató Ciutat de Palma nicht missen. Dass die Beine nicht ganz frisch sein sollten, war zu erwarten. Dass ihm Magen-Darm-Beschwerden noch zwei Trainingstage kosten sollten und ein Fragezeichen hinter seine Leistungsfähigkeit am Rennmorgen setzten, war weder absehbar noch gewünscht. Dennoch wollte Patrick das Beste daraus machen und das Rennen beherzt in Angriff nehmen.
Wenn auch mühsam, fand er gut ins Rennen und schnell in seinen Rhythmus. Nach dem ersten Wendepunkt bei Kilometer zwei lag er etwa auf Rang 40, von wo aus es nach vorn gehen sollte. Rund 17 Grad, Sonne satt und blauer Himmel ließen zwar die Halbmarathonläufer ordentlich schwitzen, doch sollten auf der an sich sehr schnellen, flachen Strecke gute Rahmenbedingungen darstellen. Die 10-Kilometer-Marke passierte Patrick nach 37:18 Minuten. Nach den ersten beiden Renndritteln standen die schwierigsten Kilometer an, da der Weg zum hintersten Wendepunkt in auffrischendem Gegenwind zu absolvieren war. Hier konnte Patrick seine beiden Mitstreiter distanzieren, das Tempo nahezu aufrechterhalten und weitere Läufer einsammeln.
Auf dem Rückweg legte Patrick nochmals einen Zahn zu, sodass die letzten drei Kilometer mit Abstand seine schnellsten werden sollten. Mit einem beherzten Rennen und Kampfgeist bis zum letzten Kilometer bog er auf die schöne Zielgerade direkt am Wasser im Parc de la Mar ein und überquerte die Ziellinie nach 1:18:32 Stunden auf Gesamtplatz 26 – eine Leistung, mit der er an diesem Tag sehr zufrieden sein konnte.



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