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Müller läuft furiosen Teamrekord beim Berliner Halbmarathon

  • vor 14 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Beim 45. Berliner Halbmarathon waren rund 40.000 Läufer am Start. Natalie Wangler und Jonas Müller überzeugten in der Hauptstadt auf voller Linie.



Ein halbes Jahr nach der Hitzeschlacht beim Berlin Marathon 2025 kehrten Natalie Wangler und Jonas Müller in die Bundeshauptstadt zurück, um dort zum dritten Mal den Berliner Halbmarathon in Angriff zu nehmen. Seit einigen Jahren ebenfalls mit Start und Ziel auf der Straße des 17. Juni hat sich das Rennen national wie international zu einer großen Nummer mit enormer Strahlkraft entwickelt. Wenig überraschend war das Event seit Monaten ausverkauft und an den Start gingen unter insgesamt rund 40.000 gemeldeten Läufern auch zahlreiche Weltklasse-Athleten wie etwa Deutschlands Laufstar und Marathonrekordhalter Amanal Petros.


Ein paar Meter hinter Petros gestartet, versuchte Jonas rasch sein individuelles Tempo zu finden. Schon nach wenigen Minuten hatte er langsamere, anfangs vor ihm laufende Starter überholt und seinen Rhythmus gefunden. Die ersten Kilometer vergingen rasch, sodass er bereits nach 16:37 Minuten die 5-Kilometer-Markierung passierte. Natalie wählte eine defensivere Herangehensweise, fand nach und nach ins Rennen und drehte so zunehmend auf. Auch Jonas konnte den ersten 5-Kilometer-Abschnitt toppen, indem er fünf Kilometer in 16:31 und 16:33 Minuten folgen ließ.


Klar auf Bestzeitkurs liegend kämpfte er auf den letzten vier Kilometern, die nach einem Wendepunkt unweit vom Alexanderplatz entfernt nun gegen den Wind gingen, um jede Sekunde. Nun in etwa das Tempo seiner bisherigen Bestzeit aus Barcelona 2023 laufend, stürmte Jonas der sich ca. 200 Meter hinter dem Brandenburger Tor befindenden Ziellinie entgegen. In 1:10:11 Stunden unterbot er seine persönliche Halbmarathon-Bestzeit sowie den bereits zuvor von ihm gehaltenen Teamrekord um deutliche 46 Sekunden. Als 36. Deutscher kam er insgesamt auf Rang 145.


Natalie präsentierte sich ganz besonders auf den letzten gut sechs Kilometern stark, sodass sie nicht nur den ein oder anderen Platz gut machen, sondern ihre prognostizierte Zielzeit auch immer weiter drücken konnte. Am Ende blieb die Uhr für sie nach 1:20:55 Stunden – nur 39 Sekunden nach Ablauf ihrer Bestzeit – stehen. Mit ihrer bislang fünftschnellsten Halbmarathonzeit konnte die Niederschopfheimerin nicht nur sehr zufrieden sein, sondern gleichzeitig auch 98. Frau werden. Lauflegende Sabrina Mockenhaupt landete einen Platz hinter ihr. Unter den schnellsten Deutschen landete sie auf Platz 35.


Foto: Norbert Wilhelmi

 
 
 

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