Annika Brucker läuft Streckenrekord in Bühl
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- 19. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Beim Waldhägenich-Lauf in Bühl lief Annika Brucker in 18:50 Minuten neuen 5-Kilometer-Streckenrekord. Patrick Brucker kam als Zweiter ins Ziel.

Erstmals über 400 Teilnehmer zog die neunte Ausgabe des Bühler Waldhägenich-Laufs an die Startlinie. Dies war gleich doppelt Grund zur Freude, denn der gesamte Überschuss, der nach Deckung der Unkosten hängen blieb, floss wieder einem Spendenprojekt zu. Angeboten wurden fünf und zehn Kilometer. Annika und Patrick Brucker sowie Jan Discher entschieden sich allesamt für die kürzere Distanz. Bei frischen fünf Grad fiel für das Trio am frühen Nachmittag der Startschuss. Fünf flache, überwiegend geteerte Kilometer erwarteten die Teilnehmer.
In einer fünfköpfigen Spitzengruppe fand sich Patrick nach wenigen Metern wieder. Bis etwa nach Kilometer zwei blieb das Quintett zusammen. Zuerst verabschiedete sich ein Läufer nach hinten, ehe der spätere Sieger das Tempo anzog und dem verbleibenden Verfolger-Trio sukzessive davonlief. Den Kampf um Platz zwei konnte Patrick mit einem beherzten Schlusskilometer für sich entscheiden. Nach 18:03 Minuten stoppte die Uhr für ihn.
Nur zwei Wochen nach dem Frankfurt Marathon konnte der Kontrast für Annika nicht größer sein. Diesen hatte sie offenbar gut verdaut und startete mit flottem Tempo ins Rennen. In der Anfangsphase hielt Jan noch Schritt. Schnell war klar, dass nur eine weitere Läuferin mit Annika mithalten konnte. Beide lagen schon früh auf Kurs unterhalb des bestehenden Streckenrekords.
Diesen Kurs behielt das Führungs-Duo bis zum letzten Kilometer bei, auf dem Annika sich als stärkere Läuferin schließlich mit einem Vorsprung von fünf Sekunden durchsetzen konnte. 18:50 Minuten zeigte die Uhr für sie. Damit unterbot sie die alte Streckenbestmarke um stolze 31 Sekunden und verpasste ihre persönliche Bestzeit nur hauchdünn um zwei Sekunden. Als achter Mann und Dritter der Hauptklasse erreichte Jan nach 19:53 Minuten das Ziel und machte damit das starke Teamergebnis perfekt.
Katharina Oswald Zweite beim 24-Stunden-Lauf
Am selben Tag war einige Kilometer weiter nördlich m Vereinsjubiläum der Laufsportgemeinschaft Weiher der Hardtsee Austragungsort eines 24-Stunden-Laufs. Statt wie beim Nachtlauf HaWei by Night oder dem 50-Kilometer-Ultramarathon ging es dieses Mal nicht rund um den See, sondern nur auf einer überschaubaren Runde von 1.296 Metern für 24 Stunden lang auf die Strecke. Gut 300 Läufer stellten sich dieser Herausforderung, darunter auch Katharina Oswald, Rahel Roth, Daniel Zahn, Sören Hetzel und Michael Schlecht. Mit unterschiedlichen Ambitionen ging das Quintett ins Rennen. Mindestens 100 Kilometer zu erreichen, war jedoch das gemeinsame Ziel. Für manche sollte es noch deutlich weiter gehen.
Um 18 Uhr fiel der Startschuss. Bereits in der Dunkelheit ging es also schon los. Eine lange und kalte Nacht erwartete die Läufer. Verschiedenste Taktiken waren dabei zu beobachten. Das Quintett plante fest mit Pausen für eine ausgiebige Energiezufuhr – und auch immer wieder, um sich aufzuwärmen. Gerade in der zweiten Hälfte schienen sich viele Teilnehmer mit dem Erreichen unterschiedlicher Meilensteine zufrieden zu geben. So schoben sich besonders Daniel und Katharina sukzessive weiter nach vorn, da jenseits der 100 Kilometer noch lange nicht Schluss sein sollte.
Rahel komplettierte die 100 Kilometer erfolgreich und beendete danach ihr Rennen als 32. Frau. Michael brachte noch die angebrochene Runde nach Hause. Für ihn standen am Ende 101,09 Kilometer und Rang 76 der Männer. Etwas weiter ging es für Sören mit 117,15 Kilometern und Platz 45. Eine eindrucksvolle Aufholjagd von jenseits der Top-10 bis auf den zweiten Gesamtplatz der Frauen zeigte Katharina. Stolze 146,55 Kilometer und 113 Runden meisterte sie und musste sich damit nur der deutschen Meisterin geschlagen geben. Diese packte jedoch nochmals beeindruckende 45 Runden obendrauf. In ihrer Altersklasse gewann Katharina allerdings mit stolzen 20 Runden Vorsprung. Noch vier Runden weiter als Katharina lief Daniel. Er belegte mit 151,71 Kilometern und 117 Runden den 19. Platz aller Männer.






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