Natalie Wangler stürmt zum 10. Silvesterlauf-Sieg
- Roadrunners Südbaden
- vor 4 Tagen
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Mit dem 26. Silvesterlauf Schwaibach endete das Jahr krachend. Gleich fünf Roadrunners durften sich über Gesamtsiege freuen.

Mit 411 gemeldeten Teilnehmern war der Silvesterlauf Schwaibach auch am letzten Tag des Jahres 2025 wieder äußerst beliebt. Daran konnten auch die kalten Temperaturen nichts ändern. Unter den zahlreichen Startern befanden sich traditionell auch wieder viele Roadrunners sowie Verwandte und Freunde. Gemeinsam sorgte man so für einen weiteren sportlichen Jahresabschluss, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Als größtes vertretenes Team wurde so auch die Wertung „Mannschaft des Jahres“ gewonnen.
Jonas Müller feiert weiteren Heimsieg, Natalie Wangler historischen Erfolg
Nach neun Silvesterlauf-Siegen über die 10-Kilometer-Distanz in Folge war das Ziel für Natalie Wangler, der erfolgreichsten Läuferin des Schwaibacher Silvesterlaufs, klar: Unter der Wintersonne sollte ein zehnter Sieg her. Während Jonas Müller an der Spitze des großen Starterfeldes, welches sich um 14 Uhr in Richtung Biberach in Bewegung setzte, von Beginn an sein eigenes Tempo ging und so dem Rest des Feldes immer weiter enteilte, unterstrich auch Natalie, dass sie an diesem Tag nur schwer zu schlagen sei. Eine gute halbe Stunde später stürmte Jonas zum für ihn 23. Mal dem Silvesterlauf-Ziel entgegen, zeigte mit den Händen die Zahl 6 und machte nach schnellen 32:55 Minuten seinen sechsten 10-Kilometer-Sieg beim Silvesterlauf Schwaibach perfekt. Insgesamt war es für den 31-Jährigen sogar bereits sein neunter Silvesterlauf-Sieg.
In einem starken Teilnehmerfeld kam Michael Schrempp in 35:11 Minuten auf Rang fünf. Nicht selten hätte er in der Vergangenheit mit dieser Zeit sogar gewinnen können. Achter wurde der zweifache Silvesterlauf-Sieger Florian Walz in 35:49 Minuten. Eine gute Minute später folgte dann der Moment, auf den viele gehofft hatten: Natalie kam nach 37:11 Minuten ins Ziel und schrieb mit ihrem zehnten Silvesterlauf-Sieg in Folge Geschichte. Ihren eigenen Streckenrekord verpasste sie nur um acht Sekunden. Ähnlich wie bei Jonas, der sogar nur sieben Sekunden an der fast 20 Jahren Männer-Rekordmarke vorbeischrammte, spielte der Gegenwind auf der zweiten Hälfte eine zu große Rolle. Dies sollte die Freude über das Erreichte jedoch nicht schmälern. Hinzu kamen über die zehn Kilometer Sören Hetzel (40:06 Minuten), Svitlana Malysh (40:32 Minuten) und Rahel Roth (47:12 Minuten). Svitlana wurde zweite Frau, Rahel Fünfte.
Annika Brucker, Patrick Brucker & Merhawi Micael jubeln
Hoch her ging es aber auch beim 5-Kilometer-Lauf. Nach 15:34 Minuten kamen Patrick Brucker und Merhawi Micael Hand in Hand als Tagesschnellste ins Ziel. Während Merhawi sich über seinen ersten Silvesterlauf-Sieg freuen durfte, war es Patricks dritter in Folge. Im Rennen um die weiteren Plätze präsentierte sich Michael Schlecht dahinter stark und kam so in 16:25 Minuten schließlich auf Platz vier. Zeitgleich mit Michael überquerte auch Annika Brucker die Ziellinie. Auch für sie war es der dritte 5-Kilometer-Silvesterlauf-Sieg in Folge. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sie sich aber um über eine Minute und unterstrich so ihre starke Form. Dieses Mal auf Rang drei kam Meike Freudenreich (17:26 Minuten). Für Katharina Oswald wurde es so in 18:33 Minuten Platz vier. Entspannter gingen derweil Björn Rauh und Felix Müller den Lauf an. Sie kamen nach 23:29 bzw. 26:20 Minuten ins Ziel.
Ohne Daniel Zahn, der über die zwei Kilometer in den letzten Jahren von Sieg zu Sieg laufen konnte, präsentierte sich der Roadrunners-Nachwuchs stark. So wurde beispielsweise Samiel Micael vierter Mann und Rosa und Hermine Schrempp überzeugten als zweit- bzw. drittschnellste Läuferin. Zudem zählten auch Marathon-Routinier Hubert Müller, Bärbel Brucker sowie Altmeister Albert Brucker zu den Roadrunners, die die gut zwei Kilometer lange Strecke in Angriff nahmen.
Petition gegen umstrittene Kinzigrenaturierung
Rund um den Silvesterlauf Schwaibach 2025 wurde auch die im Raum stehende Kinzigrenaturierung thematisiert. Geschockte, traurige und auch verständnislose Gesichter waren zu sehen, was einmal mehr unterstrich, dass die vollständige Umsetzung der Pläne unter anderem vielen sportbegeisterten Menschen in der Region schaden könnten. Auch mit Flyern wurde auf die Thematik sowie die Online-Petition aufmerksam gemacht. Die Online-Petition findet man hier!






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