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Top-Resultate in Freistett und am Schliersee


Am Sonntag, den 13. September konnte sich Meike Freudenreich beim Maiwaldlauf in Freistett gleich mit einem Sieg aus der langen Wettkampfpause zurückmelden. Katharina Oswald und Patrick Brucker wurden jeweils Vierte. Florian Walz lief bereits am Vortag beim Schlierseelauf über die Halbmarathondistanz auf einen starken fünften Platz.

Endlich! Am Wochenende konnten sechs Roadrunners nach über sechs Monaten wieder Wettkampfluft schnuppern. Meike Freudenreich, Katharina Oswald, Bärbel und Patrick Brucker sowie Bachir Benouaret konnten erstmals wieder bei einem regionalen Lauf an die Startlinie gehen und nahmen beim Maiwaldlauf in Freistett die 10-km-Distanz in Angriff. Florian Walz zog es an den Schliersee, wo er sich für den Halbmarathon entschied.

Neben abgesagten Volksläufen in der Ortenau und darüber hinaus, die bereits bis Jahresende reichen, entschied sich der veranstaltende SV Freistett für eine Austragung des Maiwaldlaufs. Die Traditionsveranstaltung konnte also am Sonntag, den 13. September in seine 37. Auflage gehen – mit etwas Kreativität und Einsatz in der Organisation sowie entsprechenden örtlichen Gegebenheiten erfolgreich möglich, wie bewiesen wurde. So konnten die rund 100 Läufer nach „weitläufiger“ Startaufstellung pünktlich um 9:30 Uhr euphorisch Richtung Maiwald stürmen.

Patrick Brucker zeigt langen Atem und starke Aufholjagd

Bachir Benouaret und Patrick Brucker setzten sich von Beginn an in den vorderen Verfolgerplätzen fest. Rund zwei Kilometer führte die Strecke zum Rundkurs im Maiwald, bevor nach rund sechs Kilometern in diesem die letzten zwei Kilometer Richtung Stadion in Angriff genommen werden konnten. Nach einem sehr konstanten Rennen bis Kilometer acht, das Brucker in einem Trio um die Plätze sechs bis acht lief, konnte er nochmals ordentlich an Tempo zulegen und seine beiden Konkurrenten abschütteln. Auch die beiden vor ihm Platzierten holte er noch ein schob sich wenige hundert Meter vor dem Ziel sogar noch auf den vierten Platz, den er sich nach 36:11 Minuten im Ziel absicherte. Benouaret hatte unterdessen auf der zweiten Hälfte mit Seitenstechen zu kämpfen und verlor etwas an Boden. Er überquerte die Ziellinie nach 36:53 Minuten als Siebter.

Meike Freudenreich meldet sich mit souveränem Sieg zurück

Nur wenige Sekunden später bog auch schon Meike Freudenreich auf die letzten 300 Meter im Stadionoval ein. Auch sie zeigte nach langer Pause ein konstantes Rennen und bewies auf der flachen, aber mit rund sechs Kilometern Wald- und Schotterwegen nicht besonders schnellen Strecke eine starke Leistung. Mit 38:35 Minuten lief sie über eine Minute vor der Zweiten als Siegerin ins Ziel. Wiederum knapp eine Minute hinter der dritten Frau belegte Katharina Oswald den vierten Platz. Nach mehreren inoffiziellen Bestzeiten bei virtuellen Läufen in Eigenregie innerhalb der letzten Monate konnte sie nicht ganz an ihr Formhoch anknüpfen. Dennoch können 45:20 Minuten als erste Standortbestimmung im Hinblick auf das ein oder andere Rennen im Spätjahr abgespeichert werden. Ebenfalls nicht ganz an ihre besten Zeiten heran kam Bärbel Brucker. Dennoch sicherte sie sich in 56:52 Minuten den ersten Platz in der Altersklasse W55 und rundete das starke Teamergebnis ab.

Florian Walz am Schliersee Fünfter im Halbmarathon

Schon am Vortrag, genau genommen exakt 20 Stunden vor dem Startschuss in Freistett, startete für Florian Walz der Halbmarathon am Schliersee. Anders als in Freistett wurde hier auch aufgrund des deutlich größeren Startfelds – gut 500 Läufer hatten allein für den Halbmarathon gemeldet – auf ein anderes Startkonzept gesetzt: Jeder Läufer wurde einzeln in kleinen zeitlichen Abständen auf die Strecke geschickt. Und diese hatte es mit knapp 300 Höhenmetern durchaus in sich. Ab 13 Uhr setzten sich so nach dem 7,5- und 10-km-Lauf auch die Läufer über die Halbmarathondistanz langsam in Bewegung. 30 Minuten nach dem ersten Läufer war Florian Walz an der Reihe. Auch er ging angesichts der langen Zeit ohne Wettkämpfe voller Vorfreude auf die Strecke und lief von Beginn an ein flottes und konstantes Rennen – wie es das Höhenprofil eben zuließ.

Aufgrund des besonderen Formats, wie man es sonst beispielsweise eher bei Sprint-Rennen im Biathlon kennt, setzte sich Florian Walz erstmal nach 1:20:56 Stunden im Ziel an die erste Position und musste das weitere Renngeschehen aufmerksam verfolgen. Letztlich unterboten von den 381 Finishern noch vier seine Zeit. Lediglich 33 Sekunden fehlten ihm am Ende als starker Fünfter auf das Podium.

Wettkampfluft ist die beste Luft

Voller Vorfreude konnten so endlich wieder die ersten Roadrunners am vergangenen Wochenende Wettkampfluft schnuppern und neue Motivation tanken. Das gesamte Team hofft, dass sich in den nächsten Wochen und Monaten besonders in der Region noch mehr Veranstalter ein Beispiel am SV Freistett nehmen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihr Laufevent durchführen können. Denn eines ist sicher: Die Läufer freuen sich über jedes Rennen – und das mehr als zuvor. Egal, ob beim familiären Volkslauf oder einem riesigen City-Marathon, mit Startnummer auf der Brust ticken die Uhren eben anders.

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