Wings for Life World Run bewegt 350.000 Läufer weltweit
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Bei der diesjährigen Austragung des Wings for Life World Runs kam mit rund 9,2 Millionen Euro Spendengeldern ein neuer Rekord zusammen.

Seit 2014 bewegt der Wings for Life World Run mit seinem einmaligen Konzept hunderttausende Läufer weltweit. Das übergeordnete Ziel für all jene, die sich um 13 Uhr deutscher Zeit weltweit zeitgleich auf die Strecke begeben: Spendengelder für die Rückenmarksforschung erlaufen. Die Anmeldegebühren und zusätzlichen Spenden fließen diesem Zweck direkt zu. Laufen für all jene, die es selbst nicht können, lautet die Devise.
Die Möglichkeit der Teilnahme bieten sieben Flagship-Runs. Wer die Chance auf einen der begehrten Startplätze hierfür verpasst oder schlicht seine eigene Laufstrecke vor der Haustür bevorzugt, kann auch per App-Run ortsunabhängig teilnehmen. Letzteres trifft inzwischen auf den Großteil der weltweiten Teilnehmer zu. Mit knapp 350.000 Teilnehmern steigerte sich der Wings for Life World Run auch dieses Jahr einmal mehr deutlich gegenüber dem Vorjahr. Rund 14.000 hiervon standen im Münchner Olympiapark an der Startlinie.
Zum dritten Mal den Weg nach München fand Jonas Lehmann. 2018 und 2024 konnte er neben der Unterstützung des wohltätigen Zwecks vor allem auch sportlich glänzen. Zweimal Platz 18 in München und weltweit 2024 sogar als 91. in die Top-100 war er gelaufen. Auch dieses Jahr wollte er ambitioniert ins Rennen gehen und seine Bestmarke von 48,60 Kilometern idealerweise ein gutes Stück steigern. Aufgrund des heißen Wetters entschied er sich aber vernünftigerweise dagegen und verabschiedete sich aus der Verfolgergruppe nach rund zwei Stunden. Nach 30,45 Kilometern ließ er sich vom Catcher Car einholen.
Von der heimischen Night-Run-Strecke aus mit dabei waren Svitlana Malysh, Merhawi Micael und Hubert Müller. Merhawi hatte mit 30,97 Kilometern den längsten Atem, was Platz 4.085 weltweit bedeutete. Gemeinsam trugen die vier Roadrunners an diesem Tag rund 100 Kilometer und eine ebenfalls dreistellige Spendensumme zum Gesamtergebnis von 9,2 Millionen Euro bei.
In den vergangenen Jahren nahmen bereits 20 Roadrunners zwischen ein- und achtmal am Wings for Life World Run teil, erliefen dabei über 1.800 Kilometer und weit über 1.000 Euro.



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