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Natalie Wangler läuft beim Scottish 10K zum Rekordsieg

vor 13 Stunden
2 Min. Lesezeit

Bei ihrem siebten Start beim namhaften Scottish 10K lief Natalie Wangler zum vierten Mal zum Sieg. Damit konnte sie Geschichte schreiben.



Anders als im Vorjahr wartete auf mehrere tausend Teilnehmer des Scottish 10K am Rande der schottischen Hauptstadt Edinburgh wechselhaftes Wetter. Zeitweise etwas Regen, aber besonders der an der Küste Schottlands so oft vorherrschende Wind forderte die Läufer einmal mehr hinaus. Gelaufen wurde wie in den letzten Jahren auf einer Wendepunktstrecke zwischen dem Musselburgh Race Course und dem Küsten-Örtchen Prestonpans. Während auf den ersten 4,8 Kilometer der Rückenwind etwas mithalf, galt es auf den finalen 5,2 Kilometern gegen eben jenen Wind anzulaufen.


Nach fünf Gesamtpodestplatzierungen in den vergangenen fünf Jahren war der Scottish 10K für Natalie Wangler auch in diesem Jahr ein besonderes Rennen. 2021 wurde Natalie Dritte, 2025 in einem sehr engen Rennen ebenfalls. Dazwischen gewann sie von 2022 bis 2024 dreimal in Folge. Auch dieses Mal war das Rennen über den Frauen-Sieg beim Scottish 10K lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dann konnte sich die erfahrene Topläuferin aber absetzen und ihrem vierten Sieg entgegenlaufen. Unter dem frenetischen Jubel der Zuschauer durchlief sie jubelnd nach 37:56 Minuten das Zielband. Nie zuvor gelang es einer Läuferin oder einem Läufer den Scottish 10K viermal für sich zu entscheiden, damit ist Natalie nun Rekordsiegerin.


Auch Jonas Müller zeigte in der Vergangenheit beim Scottish 10K erstklassige Leistungen. 2021 und 2022 wurde er starker Dritter. 2023 lief er bis auf 17 Sekunden an seine persönliche 10-Kilometer-Bestzeit ran. 2024 verlegte der Veranstalter das Event dann dauerhaft vom September in den August, was in den letzten drei Jahren nicht gerade für bessere Laufbedingungen gesorgt hat. Dennoch konnte Jonas auch dieses Jahr eine gute Leistung zeigen und nach 33:30 Minuten finishen. Im wohl am stärksten besetzten Teilnehmerfeld der Event-Geschichte lag Jonas lange auf Platz zwölf, landete am Ende dann aber auf Rang 15.

 
 
 

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