Jonas Müller beim Klosterlauf erneut eine Klasse für sich
Nachdem er schon 2025 souverän beim Klosterlauf Schuttern gewinnen konnte, verteidigte Jonas Müller nun seinen Titel. Merawi Micael machte den Doppelsieg perfekt.

Nach mehreren zweiten und dritten Gesamtplätzen lief Meike Freudenreich 2024 in Streckenrekordzeit zum ersten Roadrunners-Sieg beim Klosterlauf Schuttern. Im darauffolgenden Jahr stürmte Natalie Wangler zum Frauen-Sieg und unterbot dabei Meikes Rekordzeit nochmals. Gleichzeitig gewann Jonas Müller souverän bei den Männern mit der drittschnellsten 10-Kilometer-Zeit der Klosterlauf-Eventgeschichte.
Bei Temperaturen von 29 Grad im Schatten ging der Klosterlauf Schuttern nun am letzten September-Sonntag in seine nächste Runde. Vorjahressieger Jonas ging ein Tag nach dem stimmungsvollen Spitzmüller AG Night Run auf der Gengenbacher High-Speed-Strecke zum zweiten Mal in Schuttern an den Start. Kurzfristig entschied sich zudem auch Merhawi Micael für einen Start.
Jonas Müller und Merhawi Micael mischen den Klosterlauf auf
Schon auf der ersten von vier 2,5-Kilometer-Runden durch den 1974 im Zuge der Gemeindereform der Gemeinde Friesenheim angegliederten Ort zeigte sich Jonas an der Spitze und legte rasch eine Lücke zwischen sich und seine Verfolger, die zu Beginn von Merhawi angeführt wurden. Dann zog sich auf der zweiten Runde das Feld immer weiter auseinander, sodass auch Merhawi fortan allein unterwegs war. Trotz des schweißtreibenden Wetters schalteten die beiden schnellen Roadrunners nicht zurück und ließen so keinen Zweifel aufkommen, dass an ihnen heute kein Weg vorbeiführen würde.
Unter dem Jubel der beeindruckten Zuschauer absolvierte Jonas an einem der letzten heißen Tage des Jahres auch den finalen Rennabschnitt und kam so nach 33:31 Minuten als umjubelter und hochverdienter Sieger und Titelverteidiger ins Ziel. Merhawi folgte nach 35:08 Minuten, womit er trotz der sehr warmen Temperaturen nur 53 Sekunden über seiner persönlichen 10-Kilometer-Bestzeit blieb. Damit machte er die Wiederholung des Klosterlauf-Doppelsiegs – wenn auch in anderer Kombination – perfekt.
Schon in der Vorwoche schnell unterwegs
Schon eine Woche zuvor war Jonas bei deutlich kühleren, dafür aber sehr stürmischen Bedingungen an den Start gegangen. Bei Flat ‘n Fast lief er im schottischen Linlithgow die fünf Kilometer in schnellen 16:07 Minuten. Auch wenn er an selber Stelle bereits 15:39 Minuten gelaufen war, konnte er gerade aufgrund des teils orkanartigen Windes mit dem Resultat zufrieden sein. Größer war die Freude dann aber bei seinem erneuten Klosterlauf-Sieg.



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