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Natalie Wangler triumphiert vor über 67.000 Rängen

Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg ließ Natalie Wangler beim Women’s 10K in Edinburgh aufhorchen. Der emotionale Zieleinlauf folgte im schottischen Rugby-Nationalstadion Murrayfield.

Nach zwei Jahren Pause kehrte am Sonntag, den 24. Oktober der Edinburgh 10K auf die Straßen der schottischen Hauptstadt zurück. Bereits um 9:30 Uhr starteten die Männer im Rahmen des Men’s 10K. 90 Minuten später folgten um 11:00 Uhr die Frauen, die den Women’s 10K in Angriff nahmen. Als Topfavoritin startete Natalie Wangler bei angenehmen Temperaturen, aber wie so oft in Schottland üblich windigen Bedingungen nicht einmal 400 Meter von Edinburgh Castle entfernt in ihr 10-Kilometer-Rennen.


Die Strecke führte Natalie und die vielen weiteren Starter vom Start auf der bekannten Royal Mile vorbei an der schottischen Nationalgalerie und durch Princes Street Gardens, weiter über die Waverley Bridge und wieder zurück auf die Royal Mile, die Edinburgh Castle mit dem 1,6 Kilometer entfernten Holyrood Palace, dem Palast der Queen, verbindet. Nachdem das schottischen Parlament passiert war, liefen die Teilnehmer eine Runde durch den Holyrood Park mit schönem Blick auf Edinburghs Hausberg Arthur’s Seat. Kurz vor der 5-Kilometer-Marke startete der von allen Läufern des Edinburgh 10K gefürchtete Anstieg über das Cowgate und den Grassmarket. Knapp zwei anstrengende Kilometer später waren die meisten Höhenmeter geschafft, sodass sich auf den letzten drei Kilometern nun alle auf den Zieleinlauf im Rugby-Nationalstadion Murrayfield freuen durften.


Natalie lief von Beginn an ihr eigenes Tempo und folgte den vier Führungsfahrzeugen, die vor ihr fuhren und für freie Straßen, die zudem selbstverständlich abgesperrt waren, sorgten. Allein im Kampf gegen den Wind genoss sie ihren Triumphlauf. Nach knapp zehn Kilometern, auf denen sie von den begeisternden Zuschauern gefeiert wurde, war der Jubel auf den Rängen im Murrayfield Stadium groß. Aufgrund ihres großen Vorsprungs konnte sie den Zieleinlauf in vollen Zügen genießen. Am Ende stoppte die Uhr für sie nach 38:02 Minuten, womit sie nicht nur den Women’s 10K Edinburgh hochverdient gewinnen, sondern auch als Streckenrekordinhaberin das Stadion mit seinen 67.144 Plätzen – immerhin auf Platz 23 der größten Stadien Europas – wieder verlassen konnte.

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