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Michael Schlecht läuft in Lyon zur Bestzeit

Beim anspruchsvollen Foulées San-Priotes konnte Michael Schlecht seine Bestzeit über die 10-Kilometer-Distanz deutlich steigern.

 


Nach seiner Promotion zog es Michael Schlecht für einen Postdoc in den Südosten Frankreichs. Seit vergangenen Herbst arbeitet, wohnt und trainiert der Renchener in Lyon. Auch wenn er aktuell einige hundert Kilometer vom Großteil des Teams entfernt lebt, hat Michael ähnliche Ziele für das aktuelle Frühjahr wie so einige andere. Ein Jahr nach dem Paris Marathon zieht es ihn schon bald zum vierten Mal über die Königsdistanz an den Start. Entsprechend fokussiert und akribisch trainiert Michael seit dem Beginn seiner spezifischen Vorbereitung.

 

Erstmals ging nun Michael in seiner aktuellen Wahl-Heimat ins Rennen. Als Vorbereitung und Standortbestimmt für die nächsten Wochen nahm er im Südosten des Ballungsraums Lyon am Foulées San-Priotes über zehn Kilometer teil. Insbesondere diese klassische Distanz erfreute sich mit knapp 800 Startern neben einem kürzeren Lauf sowie einem Halbmarathon großem Zuspruch.

 

Um neun Uhr fiel der Startschuss für den durchaus anspruchsvollen Lauf – rund 80 Höhenmeter waren zu überwinden. Flott, aber kontrolliert ging Michael ins Rennen. Nachdem das erste Rennviertel mehr bergab als bergan führte, galt es im Anschluss mehr oder weniger konstant immer leicht bergan Kilometer um Kilometer das Tempo hoch zu halten, bevor der letzte Kilometer nochmals den Läufern entgegenkommen sollte.

 

Mit einer Bestzeit von 39:27 Minuten ins Rennen gegangen, sah sich Michael durchweg auf Kurs, diese Zeit zu unterbieten. Spätestens auf dem letzten Kilometer ließ er nichts mehr anbrennen und konnte erstmals die 39-Minuten-Marke unterbieten. Nach 38:47 Minuten stoppte für ihn an diesem Tag die Uhr. Mit neuer persönlicher Bestzeit kann er nun in die zweite Hälfte seiner Marathonvorbereitung starten.

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