Micael und Schlecht glänzen mit Bestzeit im Bienwald
- 19. März
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Um jeweils rund zwei Minuten konnten Merhawi Micael und Michael Schlecht beim pfälzischen Frühjahrs-Klassiker ihre Halbmarathon-Bestzeiten steigern.

Beim Frühjahrs-Klassiker im Bienwald gingen dieses Jahr bei nahezu perfektem Laufwetter sechs Roadrunners ins Rennen. Insgesamt etwa 2.100 Läufer gingen um 10 Uhr vor der Bienwaldhalle auf die Strecke. Die starke Mehrheit von rund 1.600 Läufern entschied sich dabei wie Annika Brucker, Katharina Oswald, Merhawi Micael, Patrick Brucker, Michael Schlecht und Sören Hetzel für die Halbmarathon-Distanz.
Nach etwa zwei Kilometern wurde Kandel verlassen und die Nachbargemeinde Minfeld angesteuert. Einige Kilometer durch offenes Gelände später, wurde der namensgebende Bienwald erreicht. Auf der gut drei Kilometer langen Gerade wurde schon bald die 10-Kilometer-Marke passiert, ehe sich am Wendepunkt die Marathon- von den Halbmarathonläufern trennten. Merhawi hatte seine Bestzeit fest im Blick und sah sich mit 35:48 Minuten nach zehn Kilometern voll auf Kurs. Patrick folgte eineinhalb Minuten dahinter. Als drittschnellster Roadrunner sah sich Michael nach 39:42 Minuten ebenfalls voll auf Kurs neuer persönlicher Bestzeit.
Auf der zweiten Rennhälfte konnte Merhawi sogar noch etwas zulegen. Nach der Schlussrunde im schönen Bienwaldstadion hatte er allen Grund zur Freude: In 1:15:17 Stunden verbesserte er seine Bestzeit um ganze zwei Minuten. Unter den 1.578 Finishern kam er als 19. ins Ziel. Zufrieden, wenn auch weit weg von einer Bestzeit, konnte auch Patrick an diesem Tag sein. Als 37. Läufer erreichte er nach 1:18:16 Stunden das Ziel. Wie Merhawi ebenfalls sehr deutlich unter seiner Bestzeit konnte Michael bleiben. Um gut eineinhalb Minuten gelang es ihm, sich auf 1:22:34 Stunden zu verbessern – eine perfekte Ausgangslage für den in wenigen Wochen anstehenden Marathon.
Unter den schnellsten Frauen zeigte Annika eine starke Leistung. Schneller als ihre Zeit von 1:27:45 Stunden konnte sie zuvor erst einmal laufen. Damit belegte sie den 14. Platz unter allen 529 Frauen, die das Ziel erreicht hatten. Zwei Minuten später überquerte mit Sören der fünfte Roadrunner an diesem Tag die Ziellinie. In 1:29:43 Stunden blieb auch er noch unter der 1:30-Stunden-Marke. Für Katharina standen nach 21,0975 Kilometer als 40. Frau 1:34:22 Stunden zu Buche.



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