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Jonas Lehmann behauptet sich beim Tübinger Klassiker

Aktualisiert: 13. Dez. 2023

Mit Platz 13 unter rund 3.000 Läufern bei der stolzen 48. Austragung des Nikolauslauf Tübingen zeigte der Hausacher ein starkes Rennen.

Nicht nur im Kinzigtal hielt der Winter vergangenes Wochenende Einzug. In Tübingen fiel die Schneedecke im wahrsten Sinne nochmal etwas dicker aus. Das machte die ohnehin schon anspruchsvolle Strecke des Nikolauslaufs in Tübingen nicht einfacher. Dennoch trotzten knapp 3.000 Läufer den Bedingungen und schafftes es über die 21,0975 Kilometer und rund 300 Höhenmeter ins Ziel. In einem gewohnt top-besetzten Feld konnte sich Jonas Lehmann stark präsentieren.


Bei knackigen -6 Grad fiel für das große Starterfeld um zehn Uhr der Startschuss. In seine stolze 48. Austragung ging der Tübinger Klassiker damit vergangenen Sonntag. Nicht nur das eisige Wetter, große Starterfeld und die fast fünf Jahrzehnte lange Geschichte machten den Nikolauslauf 2023 wieder zu einem besonderen. Unter blauem Himmel und Sonnenschein ließen sich auch zahlreiche Top-Läufer nicht lumpen. Besonders Lokalmatador Lorenz Baum ging an vorderster Front ins Rennen – krönte er sich doch erst zwei Monate zuvor in Köln zum neuen Deutschen Marathon-Meister.


Lorenz Baum zwar nicht ganz hinterherkommend, lief Jonas dennoch von Beginn an ein starkes Rennen auf dem an diesem Tag besonders anspruchsvollen Kurs. Mit Tuchfühlung zur Top-10 ging es über den größtenteils zweimal zu laufenden Rundkurs. Auch wenn Trailschuhe in Sachen Grip an diesem Tag besser geeignet gewesen wären, ging Jonas mit klassischen Straßenschuhen an den Start – er hatte ohne keine Alternative. Trotz hohen Fokus‘ fand er sich nach zehn Kilometern plötzlich in der Horizontalen wieder. Auf einem steil abfallenden, eisigen Trail verlor er den Halt. Ein paar Schrammen an Bein und Händen machten es zwar nicht angenehmer, doch konnte Jonas dennoch unbeeinflusst das Renngeschehen wieder aufnehmen.


In einem besonders auf den Verfolgerrängen dichten Rennen lagen lediglich eineinhalb Minuten zwischen Platz sechs und 15. Angesichts des Höhenprofils und des wetterbedingten Streckenzustands konnte Jonas stolz auf seine Zeit von 1:17:33 Stunden sein. Nach 21,0975 knackig kalten, aber landschaftlich schönen Kilometern bedeutete das für ihn den 13. Gesamtrang beim Tübinger Klassiker.

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