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Hubert Müller finisht glücklich im Münchner Olympiastadion

Während Hubert Müller beim 36. München Marathon zum vierten Mal nach 42,195 absolvierten Kilometern den Zieleinlauf ins Olympiastadion genießen durfte, war Joachim Schlaier in Dijon über die halbe Distanz am Start.

50 Jahre nach seinem Marathon-Sieg bei den Olympischen Spielen 1972 in München gab den ehemalige US-amerikanische Weltklasseläufer Frank Shorter den Startschuss zum 36. München Marathon. Von der Tartanbahn im Münchner Olympiastadion aus ging es durch das Marathontor hinaus auf die abwechslungsreiche Runde durch die bayrische Landeshauptstadt. Unter den insgesamt 18.000 Läufern, die am zweiten Oktober-Sonntag auf den Straßen Münchens ihr Bestes gaben, war auch Marathon-Routinier Hubert Müller. Nur eine Woche nachdem sein Sohn Jonas in London seinen 25. Marathon gefinisht hatte, zog Hubert nach und finishte zum 24. Mal über die 42,195 Kilometer.


15 Jahre nach seinem letzten Marathon-Start beim München Marathon genoss Hubert die schöne Strecke durch seine favorisierte deutsche Großstadt und passierte so den Englischen Garten, den Münchner Marienplatz und viele weitere Streckenhighlights. Für den letzten Meter ging es dann wieder ins Olympiastadion, wo vor der Haupttribüne gefinisht wurde. Für Hubert stoppte die Uhr nach 4:14:46 Stunden, womit er nach einer nicht nach Wunsch verlaufenen Vorbereitung gut vier Jahre nach seinem letzten Marathon zufrieden war. Gleichzeitig freute er sich darüber, den München Marathon nach 2001, 2003 und 2007 zum vierten Mal erfolgreich gefinisht zu haben.


Läufer-Stau verhindert schnelle Zeit in Dijon


500 Kilometer südwestlich von München fand zeitgleich der Marathon des Grads Crus Dijon statt. Zwei Wochen nach seinem überzeugenden Auftritt beim Berlin Marathon plante Joachim Schlaier nach ein paar ruhigeren Tagen, in denen die Regeneration nach seinem bereits 34. Marathon im Mittelpunkt stand, in und rund um Dijon mit einem Halbmarathon-Start wieder ins Wettkampfgeschehen einzusteigen. Landschaftlich reizvoll zog sich die Strecke des Marathon des Grads Crus Dijon durch die Region Bourgogne. Während der Marathon schon um 8:00 Uhr morgens gestartet wurde, begaben sich die Halbmarathon-Läufer ab 10:00 Uhr auf die Strecke.


Bei guten äußeren Bedingungen fand der Gengenbacher nur schwer ins Rennen. Schon nach wenigen hundert Metern war klar, dass Joachim am Start deutlich zu weit hinten stand, sodass die ersten vier bis fünf Kilometer zu einem anstrengenden und in erster Linie zeitraubenden Slalomlauf wurden. Anschließend kam er nach und nach in seinen Rhythmus und konnte so ein deutlich höheres Tempo wie noch auf den ersten Kilometern laufen. Auch wenn eine für die abwechslungsreiche, aber durchaus etwas wellige Strecke schnelle Zeit, die Joachims guter Form entsprochen hätte, nicht mehr ganz möglich war, ließ er den Kopf nicht hängen und machte das Beste aus der Rennsituation. Am Ende kam er nach 1:38:29 Stunden auf dem 79. Gesamtplatz ins Ziel.

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