Brucker meistert Trail-Debüt mit über 3.000 Höhenmetern
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- 23. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. Aug.
Bei der Premiere des Klewenalptrails belegt Patrick Brucker nach 43,67 Kilometern und 3.231 Höhenmetern in 6:57:28 Stunden den 21. Gesamtplatz.

In Beckenried im schweizer Kanton Nidwalden feierte der Klewenalptrail seine Premierenveranstaltung. Wunderschön über dem Vierwaldstättersee auf 1.600 Metern gelegen, lagen Start und Ziel bei der gleichnamigen Alp. Nach knapp eineinhalb Jahrzehnten und fast 300 absolvierten Rennen stellte sich der Hofstetter Patrick Brucker seinem ersten richtigen Traillauf. Unter den drei angebotenen Distanzen entschied er sich dabei für die längste mit knapp 44 Kilometern und gut 3.200 Höhenmetern.
Wohlwissend um die Kurzfristigkeit, beim Klewenalptrail an den Start zu gehen, sowie die Unerfahrenheit im alpinen Gelände, stand das Erlebnis für Patrick im Vordergrund. Seine Ambitionen konnte er jedoch nicht gänzlich außenvor lassen und wollte sich dennoch möglichst weit vorn in der Ergebnisliste einsortieren. Mit Tuchfühlung zur erweiterten Spitze des Feldes und der schweizer Meisterin Mirjam Niederberger absolvierte Patrick nach dem Startschuss um 6:30 Uhr die ersten noch nicht allzu anspruchsvollen Kilometer. Nach den ersten rund 600 Höhenmetern war der höchste Punkt des Haldigrats erreicht und damit das erste Rennviertel absolviert. Zu diesem Zeitpunkt lag Patrick noch um Platz zehn gut im Rennen.
Spätestens mit dem ersten längeren und technisch sehr anspruchsvollen Downhill wurde klar, dass die meisten Konkurrenten im alpinen Gelände deutlich erfahrener seien. Dass der Unterschied derart groß sein sollte, überraschte Patrick jedoch. Im zweiten längeren und mit durchschnittlich 27 % steilsten Anstieg konnte er zwar wieder einige Plätze gut machen. Auf den darauffolgenden 800 Höhenmetern, die es ebenso anspruchsvoll bergab ging, verlor er jedoch ein Vielfaches dessen, was er bergauf gut machen konnte. Bis auf Rang 29 ging es zur Streckenhälfte zurück.
Seinen Kampfgeist verlor Patrick auch hierdurch nicht und kämpfte sich auf der zweiten Hälfte durch die atemberaubend schöne Bergkulisse mit Blicken auf den Vierwaldstättersee besonders in den steilen Anstiegen Position um Position nach vorn. Besonders am Schlussanstieg hinauf zur Klewenalp, der es nochmals in sich hatte, zeigt er mit der achtschnellsten Zeit nochmals sein Können und erreichte die Ziellinie schließlich als 21. nach 43,67 Kilometern und 3.231 Höhenmetern in 6:57:28 Stunden – eine zweifelsohne sportlich bereichernde Erfahrung, die nicht die Letzte dieser Art gewesen sein soll.






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