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Starke Vorstellungen in Rheinzabern kaum belohnt


Sechs Roadrunners mischten sich beim dritten Lauf der diesjährigen Winterlaufserie in Rheinzabern an den Start der zehn Kilometer. Während Meike Freudenreich Zweite wurde und Katharina Oswald als Fünfte ihre dritte 10-km-Bestzeit in diesem Jahr lief, hatten ihre vier Teamkollegen, die allesamt falsch geleitet wurden, großes Pech und überquerten die Ziellinie mit 500 Metern zu viel auf der Uhr.

Zum Abschluss der 38. Winterlaufserie Rheinzabern ging es in diesem Winter ein drittes Mal auf die schnellen Strecken im kleinen pfälzischen Römerdorf. Am Sonntag, den 9. Februar startete der Großteil der 800 Läufer über die klassischen 20 Kilometer, die zum Finale nach zehn und 15 Kilometern bei den ersten beiden Wertungsläufen angeboten wurden. Auch die seit einigen Jahren alternativ angebotenen zehn Kilometer zum Abschluss der 38. Winterlaufserie etablieren sich immer mehr. Mit Jonas Lehmann, Jonas Bender, Daniel Zahn und Florian Walz gingen gleich vier Roadrunners mit großen Ambitionen an den Start. Im Rennen der schnellsten Frauen wollten Meike Freudenreich und Katharina Oswald ein Wörtchen mitreden. Während Meike um den Sieg lief, griff Katharina erneut ihre Bestzeit an.

Flott ging es vorne zur Sache. Besonders Jonas Bender spürte schnell, dass an diesem Tag eine neue Bestzeit in den Beinen steckte. Nach seiner ersten 35-Minuten-Zeit bei der City Night Berlin im August, wollte er nun einen Schritt weiter. So aussichtsreich das Rennen startete, so jäh und schnell wurden die Hoffnungen auf eine schnelle Zeit begraben. Kurz vor der Streckenhälfte bog das Führungsrad falsch ab, sodass für die Top Ten allesamt das Rennen mehr oder weniger beendet war. Spätestens als das 5-Kilometer-Schild nach rund 5,5 Kilometern passiert wurde, als man sich zurück auf der richtigen Strecke befand, war klar, dass etwas nicht stimmte. Nach Momenten der Enttäuschung entschlossen sich jedoch alle vier Roadrunners, bis zum Ziel durchzuziehen und zumindest für sich selbst zu schauen, was drin gewesen wäre.

So erreichte Jonas Lehmann nach 36:04 Minuten die Ziellinie. Als Fünfter wurde er gewertet, was jedoch kaum mehr Relevanz hatte. 25 Sekunden und drei Positionen später lief Florian ins Ziel. Knapp eine halbe Minute unter Bestzeit lief Jonas Bender – wie seine Uhr ihm eindeutig signalisierte. Da jedoch die Uhr im Ziel erst nach gut 10,5 Kilometern stoppte, waren die angezeigten 37:28 Minuten und der Sieg in der Altersklasse U20 für Jonas wertlos. Noch eine gute Minute länger war Daniel auf der Strecke.

Nach vier im wahrsten Sinne blöd gelaufenen Rennen für die vier männlichen Teamkollegen, konnten Meike und Katharina ein deutlich positiveres Fazit ziehen. Meike erreichte das Ziel des 10-Kilometer-Laufs tatsächlich nach glatten zehn Kilometern in 38:20 Minuten. Damit sicherte sie sich den zweiten Gesamtplatz unter allen Frauen. Als Dritte der weiblichen Hauptklasse und Fünfte insgesamt komplettierte Katharina das Teamergebnis mit einem weiteren positiven Resultat. Nicht weniger als zum dritten Mal in diesem Jahr verbesserte sie ihre Bestzeit über die zehn Kilometer. Nach dem Dreikönigslauf in Großweier und ihrer ersten 43-Minuten-Zeit beim Teninger Allmendlauf reichte es dieses Mal sogar zu einer Zeit von 42:23 Minuten. Satte 58 Sekunden lief sie somit schneller als ihre bisherige Bestmarke.

Mit gemischten Gefühlen ging es nach dem Abschluss der Winterlaufserie Rheinzabern nach Hause. Dass die Form stimmt, bewiesen alle sechs Roadrunners. Da leider nur zwei von ihnen belohnt wurden, gilt es nun umso mehr geduldig weiterzutrainieren, um bei den kommenden Frühjahresläufen genau daran anzuschließen.