Doppelsieg und Streckenrekord beim Schutterwälder Herbstlauf

06/10/2019

Zur 19. Ausgabe des Herbstlaufs in Schutterwald kamen wieder zahlreiche Läufer ins Waldstation. Auch fünf Roadrunners nahmen teil. Bachir Benouaret siegte in 34:32 Minuten, Michael Schrempp wurde Dritter und die Schutterwälderin Meike Freudenreich gewann gar in neuem Streckenrekord.

 

Auf eine fast zwei Jahrzehnte lange Chronik blickt der Herbstlauf in Schutterwald nun schon zurück. Der familiäre Lauf des LFV Schutterwald, der im Waldstadion startet und endet, ging am Samstag, den 5. Oktober in seine schon 19. Auflage. Um 15 Uhr fiel bei milden Bedingungen der Startschuss für rund 120 Läufer über zehn Kilometer. Mit dabei waren neben der Schutterwälderin Meike Freudenreich, Bachir Benouaret, Michael Schrempp sowie Bärbel und Albert Brucker.

 

Nur eine Woche nach dem Berlin-Marathon wollte sich Bachir den Herbstlauf praktisch vor der Haustür nicht entgehen lassen. Zuletzt regional als Sieger des Kinzigtallaufs seine Klasse über zehn Kilometer demonstriert, war es dieses Mal auch wieder er, der als erster Läufer ins Waldstadion und auf die Zielgerade einbiegen sollte. Nach 34:32 Minuten stoppte für den Ortenberger die Uhr als Sieger. Mit rund einer Dreiviertelminute Abstand nach vorne und nach hinten war der Herbstlauf für Michael ein einsames Rennen. Nicht zum ersten Mal sprang so für den Offenburger der dritte Gesamtplatz am Ende heraus. Nach 35:27 Minuten stoppte für ihn auf der flachen, aber dennoch nicht allzu schnellen Strecke die Uhr. Damit gewann er einmal mehr seine Altersklasse M35.

 

Meike gewinnt und bleibt 20 Sekunden unter dem alten Streckenrekord

 

Schon 2017 trug sich Meike als Siegerin in die Geschichte des Herbstlaufes ein – damals noch mit gut 43 Minuten. Trotz einer fast vier Minuten schnelleren Zeit im Vorjahr, reichte es 2018 als Zweite nicht zum Sieg. Nicht nur der dieser, auch der Streckenrekord war nun für die 21-jährige Schutterwälderin das Ziel. Bei ihrem ersten Heimlauf in Blau sollte ihr erneut der Sieg gelingen. Zwei Wochen nach ihrem Landestitel im Halbmarathon in Karlsruhe in 1:20:19 Stunden ging sie trotz außergewöhnlich starker Konkurrenz als Favoritin ins Rennen. Zwar blieben auch die Zweit- und Drittplatzierte im Bereich des alten Streckenrekords, doch präsentierte sich Meike am Ende souverän als Beste. Nach 37:38 Minuten blieb sie 20 Sekunden unter dem alten Rekord und erreichte hinter den schnellsten sechs Männern als Siegerin das Ziel.

 

Den fünften Platz in der Altersklasse M60 erreichte Albert nach 55:56 Minuten. Bärbel fehlten knapp dahinter nur acht Sekunden zum Sprung aufs Treppchen. Nach 56:03 Minuten stoppte für sie die Uhr als Vierte der W50.

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