Dreifach-Sieg an der Alster & 166 km beim WFL World Run

13/05/2019

Am Samstag liefen Jonas Müller, Natalie Wangler und Patrick Brucker beim Parkrun im Alstervorland dem Feld voraus und einen Tag später an gleicher Stelle beim Wings for Life World Run für den guten Zweck. Auch zuhause wurden fleißig Kilometer und Spenden gesammelt.

 

Vergangenes Wochenende um den 4. und 5. Mai nutzten Natalie Wangler, Jonas Müller und Patrick Brucker ihren Aufenthalt in Hamburg am Samstag mit der Teilnahme am Parkrun im Alstervorland. Am Sonntag starteten die Drei per App Run beim Wings for Life World Run an selber Stelle. Auch Sören Hetzel, Florian Walz, Hubert Müller und Ulrike Müller-Benouaret liefen von zuhause aus für die, die es nicht können. Gemeinsam wurden so wie im letzten Jahr wieder rund vier Marathons gesammelt.

 

Jeden Samstag, immer um neun Uhr, kostenlos, ohne Startnummer, exakt fünf Kilometer – so einfach geht Parkrun. Was es beispielsweise in Großbritannien schon Jahre lang gibt, kehrt so langsam auch in Deutschland ein. Zum nunmehr 17. Mal fiel so am Alstercliff auf der Westseite der Außenalster in Hamburg der Startschuss. Zwar war der zu laufende 2,5-km-Rundkurs flach, doch machten es zwei Wendepunkte, einige scharfe Kurven und nasse Parkwege nicht gerade zu einem sehr schnellen Rennen.

 

Jonas, Patrick und Natalie setzten sich schnell vom Rest des Feldes ab. Aufgrund eines schlecht kommunizierten Wendepunkts wenige hundert Meter nach dem Start schien für Jonas die Jagd nach dem Streckenrekord schnell vorbei zu sein. Von hinten wurde er aus dem Läuferfeld lauthals auf die Fehlleitung aufmerksam gemacht, wendete und nahm die Verfolgung wieder auf. Am Ende fehlten ihm nach 17:22 Minuten exakt 14 Sekunden.

 

Dahinter rissen auch Patrick und Natalie schnell eine Lücke, die auf eineinhalb Minuten anwachsen sollte. Patrick beendete seinen Lauf nach 18:29 Minuten als Zweiter. Natalie folgte ihm wenige Sekunden später nach 18:40 Minuten als erste Frau. Damit unterbot sie den bisherigen Rekord aus den vorangegangenen 16 Ausgaben um satte 48 Sekunden.

 

Einen Tag später hieß es für die Drei und weitere 120.000 Läufer weltweit “Run for those who can’t!“. Zeitgleich rund um den Globus wurde bei zwölf Events und überall per App Run zur selben Zeit gestartet – in Deutschland um 13 Uhr. Nach 30 Minuten nahm das Catcher Car die Verfolgung auf und sammelte Läufer um Läufer ein. Aufgrund eines etwas verschärften Fahrplans geschah dies ab diesem Jahr noch etwas früher, als das in den zurückliegenden Jahren der Fall gewesen war.

Für Natalie, Jonas und Patrick führte die Strecke beim App Run in der Hansestadt klassisch um die Außenalster und somit auf einem 7,5 Kilometer langen Rundkurs auf Hamburgs wohl meist frequentierter Laufstrecke. Zusammen wollten sie wie die zuhause um 13 Uhr gestarteten Teamkollegen Sören, Florian, Ulrike und Hubert ihren langen Lauf für den guten Zweck absolvieren und dabei spendend ihren Teil zur Rückenmarksforschung beitragen. Rund 3,5 Millionen Euro kamen so an diesem Tag zusammen.

 

Jonas lief dabei gleich nahezu fünf Mal um die Außenalster und steuerte 36,66 Kilometer zur Roadrunners-Bilanz bei. Damit belegte er beim organisierten App Run in Hamburg sogar den zweiten Platz. Auf Platz eins der Frauen folgte Natalie, die ihr Soll nach 23,69 Kilometern erfüllt hatte. Patrick steuerte weitere 18,91 Kilometer bei. In der Heimat am fleißigsten war Sören mit 29,73 Kilometern. Nur unwesentlich weniger trug Florian mit 28,02 Kilometern zur Bilanz bei. Hubert lief weitere 21,00 Kilometer. Zusammen mit Ulrike, die weitere 8,00 Kilometer beisteuerte, kamen so gut 166 Kilometer zusammen. Insgesamt liefen die 120.000 Teilnehmer auf der ganzen Welt 130 Mal um den Äquator.

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