BaWü-Bronze über 5.000 Meter: Natalie Wangler läuft selbstbewusst zur Bestzeit

31/03/2019

Zwölfeinhalb Stadionrunden lang duellierten sich in Weissach im Tal die besten 5.000-Meter-Läuferinnen Baden-Württembergs. Natalie Wangler lief in Bestzeit zu Bronze.

 

Die gut 7.000 Einwohner große Gemeinde Weissach im Tal im Rems-Murr-Kreis wurde am Samstag, den 30. März zum Austragungsort der Baden-Württembergischen Langstreckenmeisterschaften. Mit großer Spannung erwarteten die gekommenen Zuschauer, aber auch die jüngeren Sportler, die beiden längsten Rennen des Tages, nämlich das 5.000-Meter-Rennen der Damen und Herren.

 

Nach zwei 5.000-Meter-Starts 2018 ging Natalie Wangler in Weissach im Tal um 15:00 Uhr an den Start. Gemeinsam mit Natalie nahm unter anderem auch die amtierende Deutsche Marathon-Vizemeisterin Isabel Leibfried von der TSG 1845 Heilbronn das Rennen in Angriff. Rasch setzte sich an der Spitze des Feldes eine Gruppe von fünf Läuferinnen ab, zu der auch Natalie zählte. Während das Tempo nach flottem Beginn zwischenzeitlich etwas reduziert wurde, ergriff Natalie Wangler selbstbewusst die Initiative und sorgte so für eine Tempoverschärfung. Nach einem schnellen Schlussabschnitt gewann Marlene Gomez Islinger (SSV Ulm) vor Isabel Leibfried. Natalie kam wenige Sekunden dahinter auf dem Bronze-Rang ins Ziel. Der 1.500-Meter-Spezialistin Katja Fischer (LAV Stadtwerke Tübingen) verwies sie dabei auf Rang vier. Die weiteren Starterinnen kamen mit deutlichem Rückstand auf das schnelle Quartett ins Ziel. In 17:44,22 Minuten unterbot Natalie Wangler ihre im Sommer letzten Jahres aufgestellte Bestzeit um fünf Sekunden. Nach ihrer Silbermedaille bei den Baden-Württembergischen 10-Kilometer-Straßenlauf-Meisterschaften 2017 sicherte sie sich so ihre zweite Medaille bei Baden-Württembergischen Meisterschaften.

 

Zeitgleich gingen beim 49. Stettener Volkslauf mehrere hundert Läufer an den Start. Die meisten von ihnen nahmen die fünf oder zehn Kilometer in Angriff. Georgios Filippidis ging die 5,3 Kilometer lange Strecke mutig an und lief so auf der welligen Strecke von Beginn an im Verfolgerfeld mit. Nach 5,3 Kilometern, 70 Höhenmetern und 22:59 Minuten kam er als Achter von 105 Läufern ins Ziel. Somit konnte er sich nach Mittelfeldplatz über die 10-Kilometer-Distanz vor zwei Jahren nun über seine erste Top-10-Platzierung bei traditionsreichen Rennen in Stetten freuen.

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