Benouaret läuft im Münchner Olympiastadion zur Bestzeit

17/10/2018

Drei Jahre nachdem beim 30. München-Marathon einige Roadrunners für Bestzeiten und vordere Platzierungen gesorgt hatten, gingen mehrere Teammitglieder beim München-Marathon 2018 an den Start. Besonders Bachir Benouaret wusste zu überzeugen. 

 

Der 33. München-Marathon war geprägt von schönstem Spätsommer-Wetter mitten im Oktober. Strahlend blauer Himmel und viel Sonnenschein erwarteten die insgesamt über 20.000 Läufer im Olympiapark. Über alle drei Distanzen waren mit Bachir Benouaret, Ulrike Müller-Benouaret, Florian Walz, Sören Hetzel, Dieter Hansert und Werner Kienzler sechs Roadrunners am Start.

 

Den Auftakt machten um zehn Uhr die knapp 5.700 Marathonläufer um Dieter und Werner, die auf dem Coubertinplatz im Schatten des Olympiastadions von 1972 auf die Strecke geschickt wurden. Während die beiden Berghauptener auf den ersten Kilometern ihres vierten Marathons waren, fiel nur wenig später an gleicher Stelle auch für Bachir, Florian und Ulrike der Startschuss. Über 3.000 standen am Start des 10-km-Laufs, der sich bei der 33. Austragung des München-Marathons über eine außergewöhnlich starke Spitze freuen konnte.

 

Knapp außerhalb der Top Ten, aber dennoch mit einer sehr starken Leistung, erreichte Bachir das Ziel als Zwölfter. Mit einer schnellen Runde im Stadionoval und Kampfgeist bis zur letzten Sekunde knackte Bachir erstmals die 34-Minuten-Marke und unterbot damit auch seine Bestzeit. 33:58 Minuten zeigte die Uhr für ihn am Ende. Nicht ganz in den Bereich seiner Bestzeit konnte Florian laufen. Sichtlich erschöpft und gezeichnet von den ungewohnt warmen Bedingungen überlief er die Ziellinie nach 36:38 Minuten auf dem 31. Gesamtplatz. Auch Ulrike kam zwar nicht ganz an ihre Bestzeit heran, zeigte aber ebenso ein gutes Rennen und finishte ihren Lauf nach 62:01 Minuten.

 

Derweil passierte Dieter und Werner bereits den Englischen Garten und machten sich auf den Weg Richtung Halbmarathon-Marke. Zur Hälfte noch auf Bestzeit-Kurs liegen, machte besonders den Marathonläufern das sommerliche Wetter zu schaffen. Dennoch konnte Dieter seinen Lauf über die 42,195 Kilometer bis zum Ende durchziehen und noch unter 3:40 Stunden bleiben. Somit konnte er die Heimreise von seinem vierten Marathon in 3:39:35 Stunden durchaus zufrieden antreten. Noch etwas mehr mit der Herbst-Hitze zu kämpfen hatte Werner, der auf der zweiten Hälfte zusehends an Boden verlor. Doch auch er biss sich bis ins Olympiastadion durch und finishte seinen vierten Marathon erfolgreich nach 4:47:15 Stunden.

 

Kurz vor Dieters Finish startete für Sören erst das Rennen. Er nahm als offizieller Pacemaker für eine Zeit unter 1:30 Stunden die 21,0975 Kilometer auf der zweiten Hälfte der Marathon-Strecke in Angriff. Mit fast 7.000 Finishern stellte der Halbmarathon das größte Feld des Tages. Zwei Wochen nach seiner starken Leistung in Glasgow über dieselbe Distanz, absolvierte er seinen Job routiniert wie jedes Mal und brachte seine Mitläufer nach 1:29:41 Stunden ins Ziel, was nebenbei den 148. Platz unter allen Läufern bedeutete.

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