Doppelsieg und Streckenrekord beim Silvesterlauf-Jubiläum

01/01/2018

Zum 20. Mal zog der Schwaibacher Silvesterlauf unter dem Motto „Lauf mit!“ für ein letztes Mal im alten Jahr 2017 hunderte Läufer an den Start. Für die meisten schon längst zur Tradition geworden, stand zwar für einen Großteil der 382 Teilnehmer der Spaß im Vordergrund, doch wie immer waren besonders die Läufe über zehn und fünf Kilometer gut besetzt. Auch zwölf Läufer unseres Teams nutzten einmal mehr die Chance, mit dem heimischen Silvesterlauf das Jahr sportlich ausklingen zu lassen. Jonas Müller, Natalie Wangler, Florian Walz, Dominique Schahl und Dieter Hansert nahmen die 10-km-Strecke in Angriff. Joey Winkler, Jonas Bender, Jan Discher, Manuel Geiler, Werner Kienzler und Albert und Bärbel Brucker gingen auf die rund viereinhalb Kilometer lange Runde. Und schon zum vierten Mal infolge startete Adrian Feger über zwei Kilometer.

 

Bei fast frühlingshaftem Wetter und Temperaturen weit im zweistelligen Bereich, kam pünktlich zum Startschuss um 14 Uhr die Sonne heraus. Doch einen größeren Einfluss auf das Renngeschehen sollte der fast schon übliche, recht starke Wind aus Süden haben, der das Läuferfeld auf der ersten Hälfte zusätzlich forderte, bevor es mit Rückenwind zurück Richtung Ziel beim Schwaibacher Sportgelände ging. Schon von Beginn an mit viel Rückenwind aus einem starken Jahr und der Motivation bei seiner 17. Teilnahme an seinem Heimspiel ins Rennen gestartet, kontrollierte Jonas Müller schnell den 10-km-Lauf von der Spitze weg. Unangestrengt die 5-km-Marke passierend, fiel der spätere Dritte bald aus dem Führungs-Trio heraus. Auch den Zweiten konnte Jonas keine zwei Kilometer später durch einen Antritt schnell distanzieren und Meter um Meter gut machen. Mit einem schnellen Schlussdrittel brachte Jonas unter dem großen Jubel der zahlreichen Zuschauer im Zielbereich seinen zweiten 10-km-Sieg extrem souverän in trockene Tücher. Nach 34:53 Minuten durfte er letztlich fast eine Minute auf den Zweitplatzierten im Ziel warten.

 

Schon vom ersten Kilometer an konkurrenzlos vornewegstürmend, lief Natalie ein einsames Rennen gegen die Uhr – denn der neun Jahre alte Streckenrekord von 37:43 Minuten sollte fallen. Auch sie schaffte mit einer fulminanten zweiten Hälfte nicht nur ihren vierten Sieg infolge, was bisher noch niemandem gelang, sondern stellte gleichzeitig in 37:31 Minuten auch einen neuen Streckenrekord auf. Nur vier Männern musste sie den Vortritt lassen. Dahinter schloss auch Florian das Jahr mit einer Top-Ten-Platzierung in 38:42 Minuten ab. Auch Dominique zeigte sich mit 41:18 Minuten vor dem anstehenden Jahr in ansprechender Form. Wie sein vor ihm ins Ziel laufende Teamkollege Dominique, konnte auch Dieter zwei Monate nach seiner Marathonbestzeit aus Frankfurt das Jahr mit einem guten 10-km-Lauf in 46:25 Minuten beenden.

 

Spannend gestaltete sich auch der gleichzeitig gestartete 5-km-Lauf, der über rund viereinhalb Kilometer führte und mit 142 Läufern das größte Teilnehmerfeld stellte. Hier blieb es lange Zeit spannend an der Spitze des Feldes. Nur zehn Sekunden hinter einem knapp am Streckenrekord scheiternden Franzosen, stürmte Joey schon nach 15:08 Minuten als Zweiter ins Ziel – eine Zeit, die seit 2009 kein Läufer mehr erreicht hatte. Auch noch deutlich unter 16 Minuten blieb Jonas Bender. In 15:51 Minuten steigerte sich der 16-Jährige als Sechster gegenüber dem Vorjahr um fünf Plätze und eine knappe Minute. Drittschnellster Roadrunner war Jan in 16:50 Minuten auf dem 10 Gesamtplatz. Dahinter folgten Werner Kienzler und Manuel Geiler, die ihr letztes Rennen im alten Jahr in 20:17 Minuten und 21:48 Minuten beendeten. Albert und Bärbel Brucker rundeten das starke Teamergebnis im 5-km-Lauf ab.

 

 

Als Zweiter aller 382 und somit als erster Roadrunner schon im Ziel, war allerdings ein anderer. Da an Silvester das Team traditionell um einige Freunde und Bekannte erweitert wird, durfte auch der Mühlenbacher Adrian Feger nicht fehlen. Zum vierten Mal ging der 19-jährige Skifahrer auf die 2,1 Kilometer lange Runde. Schon alle Podest-Platzierung abgeklappert, reichte es dieses Mal in 8:11 Minuten für den zweiten Platz.

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